29. Dark Dance Treffen


Diary Of DreamsAm vergangenen Samstag war es wieder einmal soweit, dass Dark Dance Treffen hatte seine Pforten geöffnet und hiess Wanderer aus Nah und Fern herzlich willkommen. Obendrein bekam jeder Gast im Eingangsbereich ein Glas Sekt. Auf zwei Bühnen gaben Bands ihre Werke zum Besten und auf mehreren Floors konnte die ganze Nacht getanzt werden. Speziell für das DDT war das Universal D.O.G. hübsch geschmückt. Dieses Mal verzierten statt Spinnweben leuchtende Fledermäuse die grosse Halle, den Durchgangsbereich verschönerte ein nostalgischer Kerzenständer. Das Team des DDT`s hat mal wieder alle Kraft sowie Liebe in die Gestaltung und Organisation gesteckt.

Den Startschuss zum 29. Treffen gab die Formation DIN [A] TOD mit ihrer Mischung aus Punk, Clash und Wave. Hier konnte man einer aussergewöhnlichen Mischung lauschen, die frisch und dynamisch daher kam. Da viele Songs des Debütalbums sehr lang sind, war man gespannt, wie es auf der Bühne funktionieren wird. Aber da der Musikstil völlig ungewöhnlich erscheint, hatte bei den Zuschauern die Neugier gesiegt und der Bühnenbereich blieb gut gefüllt bis zum Ende des Auftritts. Darunter waren auch deutlich Fans zu entdecken, die „Textsicher" alle Songs feierten.
Nach kurzer Umbaupause standen De/Vision auf der Hauptbühne. Das Berliner Duo war in den letzten Jahren ihres Bandbestehens ehr seltener zu bestaunen, um so mehr war man neugierig, was sie an diesen Abend für Songs spielen würden. Zur Freude vieler Fans spielten sie nicht nur Tracks vom neuen Album „NOOB",sondern präsentierten einige wunderbare Songs aus früheren Tagen, die neu arrangiert wurden und mit ihrem neuen Stile richtig klasse klangen. De/Vision genossen den Abend sehr, sangen mit dem Publikum und betraten für eine Zugabe nochmals die Bühne.
Dann war es Zeit für Diary of Dreams, die Verstärkung durch Torben Wendt (Diorama) am Synthesizer mitgebracht hatten. Gleich zu Beginn des Konzerts der Meister von schweren, melancholischen Klängen spielten sie „The Wedding". Damit hatten sie sich vom ersten Moment an in die Herzen der Zuschauer gespielt. Mastermind Adrian und Bandmitglied Gaun:A wirkten verspielt und wirbelten ständig über die Bühne. Trotz der nachdenklichen, düsteren Traumtagebuch-Lesung feierte das Publikum und dankte jedes Mal mit grossen Applaus.
Zu späterer Stunde konnten dann die Liebhaber der härteren Klänge ausgiebig vor der Bühne im Maschinenraum feiern. Hier gaben sich an den Reglern NOISUFX, twinkle und Phosgore die Ehre. Harte Drums und zischende Töne donnerten aus den Boxen.
Ein reges Interesse am DDT zeigte auch die Polizei, die Aufgrund des anstehenden Nato-Gipfels im Süden Deutschlands zugegen waren. Grössere Kontrollen blieben aber aus.

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